|
Zum ersten Mal fand die HSV-Fußballschule auf dem Gelände des VfL Lüneburg statt. In der Woche vom 20.07.-24.07. zeigten 5 HSV-Trainer den rund 76 Kindern tolle Tricks und gaben auch den einen oder anderen Tipp, wie jeder einzelne sich verbessern kann.
Donnerstag ging es dann im großen Reisebus zum Stadion des HSV. Dort wurde dieses besichtigt und anschließend ging es dann zum Training der Profis, die erst gegen Mittag in Hamburg landeten. (Am Tag davor spielten sie ihr Testspiel gegen den AZ Alkmaar) Leuchtende Augen gab es dann als doch noch ein paar Profis die Autogrammwünsche der jungen Kicker erfüllten und sogar der Co-Trainer, Eddy Sözer, des HSV nahm sich viel Zeit und beantwortete viele Fragen der Kinder in Form eines Interviews. Am Freitag gab es dann noch eine Siegerehrung für die Teilnehmer. Alle Kinder konnten im Laufe der Woche Punkte bei verschiedenen Wettbewerben, wie z.B. Torjubel-, Dribbel- oder Witzewettbewerb, sammeln und erhielten dafür einen kleinen Pokal. Wir freuen uns sehr, dass sich der Campleiter und alter Trainerfuchs, Werner Jaschik, die Zeit für ein Interview genommen hat und uns ein paar Fragen beantwortet hat. Hallo Werner, Danke dass Du dir ein wenig Zeit genommen hast. Erzähle uns doch kurz, wie Du zum HSV gekommen bist und was Du da so machst: Nach meiner aktiven Zeit, als langjähriger Spieler und Trainer kam die Fußballschule für mich wie gerufen. Aufgrund meines vorgezogenen Ruhestandes als Beamter, habe ich jetzt viel Zeit, meiner Vorliebe für den Fußball im Jugendbereich, in ganz toller Weise nachzukommen. Du bist ja in diesem Sommer schon viel rum gekommen und hast schon das ein oder andere Camp hinter Dich gebracht. Wie hat es Dir hier beim VfL Lüneburg gefallen? Dies ist ein sehr schönes Camp. Die Trainingsplätze sowie die Betreuung durch Anja und Alex waren gut. Außerdem waren hier überdurchschnittlich gut veranlagte Kinder. Im Vergleich zu den anderen Camps gesehen, hat Dir etwas besonders gut gefallen oder gab es auch etwas, was Dir nicht gefallen hat? Bei den Camps gibt es sowohl im Ablauf als auch in der Organisation kaum gravierende Unterschiede. Die Unruhe in den Pausen, ist bei Kindern in diesem Alter normal. Wie schätzt Du den Lüneburger Jugendfußball ein? Wir wissen, dass Deine Gruppen aus Winsen vom Fördertraining meistens nicht so schlecht abschnitten und schon da waren ja viele Lüneburger dabei. (lacht) Ich kann den Lüneburger Jugendfußball nur nach meinen Eindrücken aus dem Fördertraining und der Fußballschule beurteilen. Die Erfolge bei den Turnieren sprechen da für sich. Zum Abschluss noch eine letzte Frage an Dich. Du bist ja schon viel rum gekommen und hast Dir verschiedene Trainer und Trainingsformen angeschaut und auch schon selbst erlebt. Welche Trainingsform hältst Du aus Deiner Erfahrung für die beste um die jungen „Talente“ optimal zu fördern? Nur mit dem Ball zu trainieren und dies nach dem Vorbild Spanien und den Niederlanden. Enger Spielraum und viele Ballkontakte sind für mich wichtig. Vielen Dank Werner und noch viel Spaß beim HSV. Vielleicht sehen wir uns ja schon im nächsten Jahr wieder. Ich danke und hoffe auch im nächsten Jahr hier zu sein. |